Den heutigen Beitrag möchte ich einem der “Buzzwords” der heutigen Zeit widmen: Energie Management (bzw. Energy Management auf gut Neudenglisch).
Obwohl das Thema in aller Munde ist, stelle ich immer wieder fest, dass doch die wenigsten so richtig etwas damit anzufangen wissen. Nämlich speziell dann wenn es um den Einsatz in den eigenen vier Wänden geht. Sprich im eigenen Haus oder viell. sogar in der eigenen Wohnung.
Aus der Praxis: “Aha das klingt ja spannend”
Ich habe ja in einem meiner letzten Beiträge schon darüber berichtet wie unterschiedlich die Bedürfnisse sind. Wo der eine Wert legt auf eine intelligente Beschattung, ist dem anderen nur die iPhone Steuerung wichtig.
//– Achtung Werbeblock: Ganz nebenbei sei erwähnt, dass egal welche Wünsche man hat, Loxone ziemlich sicher dafür eine Lösung haben wird. –//
Meine letzten Gespräche mit Kunden haben allesamt gezeigt: Sobald verstanden wurde um was es geht, ist das Interesse hoch und der große “Aha Effekt” stellt sich schnell ein.
Die Waschmaschine mit LAN-Anschluss (welche bis heute kopfschüttelnd belächelt wurde) macht auf einmal Sinn und wird beim nächsten Kauf sicherlich in die engste Auswahl kommen.
Eine technikfreie Erklärung
Bevor ich begonnen habe in die Tasten zu hauen habe ich kurz Mr. Google und Herrn Wikipedia um ihre Meinung zu Energie Management konsultiert.
Ich will das Ergebnis mal wie folgt formulieren: Besitzt man ausreichend Know How, wird man mit den meisten Antworten etwas anzufangen wissen. Will man als Laie ganz einfach nur wissen worum es geht und was es bringen könnte wird es schwierig.
Ich will hier nun eine 100% technikfreie Erklärung liefern, für alle die bisher mit dem Thema nichts anfangen konnten. Für alle die eine technische Erklärung suchen sei Wikipedia als Startpunkt empfohlen.
Und hier die Antwort
Energie Management im Eigenheim soll die optimale und nachhaltige Verteilung und Nutzung von Energie im Haus sicherstellen.
Und hier ein Beispiel
Nehmen wir an Sie besitzen eine Photovoltaik Anlage. Am besten wäre, wenn Sie den gesamten Strom den sie erzeugen auch selber verbrauchen.
Der Grund ist ganz einfach: Das kW im Einkauf kostet in Summe ca. 25,- Cent. Für jedes eingespeiste kW erhält man ca. 4-6,- Cent.
Das Problem dabei: Die Photovoltaik wird zu Spitzenzeiten Strom produzieren wo Sie ihn nicht verbrauchen können. Im folgende habe ich meine Skizze, die ich beim letzten Gespräch schnell am iPad für den Kunden produziert habe reinkopiert:
Auf der X-Achse die Zeit. Auf der Y-Achse die Watt. Die rote Linie steht für den Verbrauch mit der klassischen Spitze zu Mittag und dem typischen “Standbystrom/Ruhestrom” moderner Häuser.
Die grüne Linie zeigt den Output der Photovoltaik mit einer beispielhaften Spitze bei optimaler Sonneneinstrahlung. Ideal wäre nun wenn sie die grün schraffierte Fläche einfach gesagt selber konsumieren würden anstelle sie ins Netz einzuspeisen.
Verstanden. Und was macht nun das Energie Management und wie kommt die Home Automation ins Spiel?
Zur Erinnerung: Wir befinden uns in einem Beispiel! In der Praxis können natürlich weitere Quellen wie Wasser, etc. eine Rolle spielen.
Ein smartes Home Automation System (wie beispielsweise der Loxone Miniserver) kann Ihr Energiemanagement übernehmen und dafür sorgen, dass sie möglichst optimal mit Ihrem produziertem Strom umgehen.
Das könnte in der Praxis ganz einfach erklärt wie folgt aussehen
- Man befüllt die smarte Waschmaschine (mit LAN Anschluss oder wie auch immer das Gerät dann kommunizieren möchte) und drückt den Knopf “Jederzeit bereit”.
- Das Home Automation System überwacht nun den momentanen Gesamtverbrauch Ihres Hauses.
- Kommt der Moment (siehe Skizze), an dem die Photovoltaik nennenswert mehr liefert als sie verbrauchen, wird die Waschmaschine automatisch aktiviert.
Alle Techniker und Insider mögen mit etwaige Vereinfachungen verzeihen, aber das war in aller Kürze was Energiemanagement und Home Automation für Sie machen kann.
Der Miniserver von Loxone kann dazu einen entscheidenden Beitrag leisten und bietet mit seiner flexiblen Architektur die beste Basis, auch für zukünftige Entwicklungen.
Für alle die mehr wissen wollen stehen wie gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt – per Mail, Livechat. Forum oder Telefon.
Ich freue mich wie üblich auf Ihre Rückmeldung in den Kommentaren!

Danke für die einfache aber sehr gute Erklärung.
Ergänzend möchte Ich erwähnen, das die elektronischen EVU-Zähler auch neue Tarifstrukturen bringen werden.
Damit kann man Geräte wie z.B. Waschmaschinen, Geschirrspüler, zu den günstigeren Tarif-Zeiten laufen lassen.
Für diese Umsetzung ist auch ein Home Automation System notwendig.
Zitat:
//– Achtung Werbeblock: Ganz nebenbei sei erwähnt, dass egal welche Wünsche man hat, Loxone ziemlich sicher dafür eine Lösung haben wird. –//
Mein Wunsch ist eine integration der Heizung/Wohnraumlüftung der Stibl Eltron LWZ 404, sodass die Stufe der Lüftung direkt integriert werden kann.
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bei diesem, ziemlich an den haaren herbeigezogenen beispiel, wüde man sich gerade mal ca. 20€ im jahr sparen..
ob sich damit die zusätzlich kosten (lan modul in der waschmaschine, deren dauer-stromverbrauch, usw. ) je amortisieren ?!